NEIN ist eines der häufigsten Worte, die Sie im Vertrieb hören. Kein Vertriebler mag das Wort. Der Unterschied ist, wie Sie damit umgehen.
Im Studium wird einem erzählt, dass geschäftlicher Erfolg auf die Anwendung verschiedener Management Methoden basiert.
Wenn ich aber in der freien Wirtschaft Unternehmen betrachte, die extrem erfolgreich sind, dann liegt das meistens daran, dass die Gründer & das Vertriebsteam extrem hungrig sind.
Kein Studium bereitet Sie auf den Umgang mit "Neins" vor, weil das Thema ja "so unwichtig" erscheint.
In der freien Wirtschaft angekommen, merken Sie, dass Sie am Anfang ein "Nein" nach dem anderen kriegen. Nein, nein, nein...
Dann stellen Sie sich schnell die Frage, bin ich wirklich so gut, schlau, fähig etc..
Ich persönlich glaube, dass die besten Vertriebler gelernt haben mit "Neins" leichtfüßiger umzugehen.
Manche sagen "NEIN" steht für "Noch Ein Impuls Notwendig".
Andere sagen "bei Nein fange ich erst an warm zu werden"!
Ich persönlich glaube, dass ein Nein eine Reaktion ist auf das, was der Kunde zum jetzigen Zeitpunkt weiß.
Neins laden zur Einwandbehandlung & Verhandlung ein und müssen nicht ultimativ sein.
Neins können auch zu einem "Ja" gekippt werden - dadurch sind einige der großartigsten Aufträge zustande gekommen, die ich je gesehen habe.
Jedes Nein bringt Sie einem Ja näher (entweder bei diesem Kunden oder einem anderen) - der Weg durch den Tal der Backpfeifen.
Und am aller wichtigsten: Gute Vertriebler lassen Neins nicht so tief an ihr Ego ran.
In dem Moment fühlt sich das Nein echt schlimm an. Dann schlafen Sie eine Nacht drüber und am nächsten Tag wartet die nächste Chance auf Sie.
Heute ist Freitag der 13., ein Tag der für viele Neins steht.
Morgen ist Samstag, der 14., ein Tag der 10 Tage vor Heiligabend liegt... gar nicht so schlimm oder? 😉
Wie gehen Sie mit Neins um?
Ist mein Angebot interessant für Sie oder haben Sie noch Fragen?